Pressekonferenz Berufsverbote

Dass die Dokumentation der Berufsverbote Interesse wecken würde, war uns klar. Als erstes Bundesland hat Niedersachsen beschlossen, dieses Kapitel der westdeutschen Nachkriegsgeschichte aufzuarbeiten. Dementsprechend hatten sich viele Pressevertreter zur Konferenz eingefunden, zu der auch wir eingeladen waren. Jedoch nicht als Gäste, sondern als Gestalter, um Fragen zum Buch beantworten zu können. Wir freuen uns über durchgehend positives Feedback von Landtagsabgeordneten, Journalisten und Betroffenen. Zwölf Monate hatten Jutta Rübke, Niedersächsische Landes­beauftragte für die Aufarbeitung der Schicksale im Zusammenhang mit dem sogenannten Radikalenerlass, und ihr wissenschaftlicher Mitarbeiter Wilfried Knauer, um sich durch Aktenberge und Privatarchive zu lesen. Am Ende bleibt ihr Resümee nüchtern. Ein Jahr ist zu wenig Zeit, um der Aufgabe gerecht zu werden.

„… ein Abschluss kann es nicht sein, sondern erst der Anfang einer Aufarbeitung.“ Und eines ist klar – „Mit der Aufarbeitung der Auswirkungen des Radikalenerlasses ist auch verbunden, dass nie wieder eine ganze Gruppe unter einen Generalverdacht mit solchen Auswirkungen gestellt wird.“

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